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Sonneneinstrahlung bei Metallrutschen

Eine Haftung des Spielplatzbetreibers scheidet aus, wenn sich eine Metallrutschfläche einer Rutschbahn durch Sonneneinwirkung aufheizt und sich ein Kleinkind dadurch Verbrennungen zuzieht. Das Gericht urteilte, dass der Umstand, dass sich Metallteile bei direkter Sonneneinstrahlung erheblich erhitzen können, hinlänglich bekannt und dem allgemeinen Lebensrisiko zuzurechnen ist. 01*

01* LG Ravensburg,

Urt. V. 30.09.1998 – 1 S 193/98, NJW-RR 1999, 534 f.

Fallschutz Sand bei Frost

Es besteht keine Verpflichtung auf Seiten der Gemeinde, auf einem allgemein zugänglichen Spielplatz in den Wintermonaten Vorkehrungen gegen das Gefrieren des als Fallschutz vorgesehenen Sandes zu treffen (hier Sturz von einem im Übrigen DIN-gemäßen Reifenturm/Klettergerät).01*

Etwas anderes gilt allerdings dann, wenn es sich um einen betreuten und beaufsichtigten Spielplatz handelt. So hat z.B. das LG –Hamburg 02* entschieden, dass der Betreiber eines Kindertagesheimes bei Frost und deshalb hartgefrorenem Sand eine Rutsche entweder sperren oder aber die Verletzungsgefahr minimierende Sicherungsmaßnahmen (Auslegen von Schaumstoff unter einer Rutsche sowie Hilfestellung) ergreifen muss.

01* OLG Karlsruhe, Urt. V. 4.12.1997 – 4 U 88/97, VersR 1998, 1429 f. = NJW-RR 1998,                           1323 f. = VP 2000, 181 f.

02* Urt. V. 1.10.1987 – 10 O 107/87, zfs 1988, 33



DIN SPEC 79161
Jens Rehfeldt hat die Prüfung zum

"Qualifizierten Spielplatzprüfer" nach DIN SPEC 79161 bestanden.

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müssen den Unfallvorschriften entsprechen.

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